Gruber: Minisolaranlage liefert Strom für eigenen Haushalt

Der Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen wie Sonne, Wind und Biomasse steigt kontinuierlich an – er kann aber den Strom aus Atom- und Kohlekraftwerken noch nicht ersetzen.

Einen kleinen Baustein für die Nutzung von Sonnenenergie bieten sogenannte Mini- oder Balkonsolaranlagen. Landtagsabgeordneter Gernot Gruber hatte als energiepolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im letzten Jahr bei der Landesregierung die Nutzung dieser Anlagen hinterfragt – in Landesgebäuden werden diese zwar noch nicht genutzt – wichtig ist aber, dass diese kleinen Anlagen nicht genehmigt und nur angezeigt werden müssen (siehe auch hier).Der produzierte Strom kann direkt an eine Sicherheits-Steckdose zum Eigenverbrauch genutzt werden und reduziert den Haushaltsstromverbrauch und die jährliche Stromrechnung.

Gernot Gruber nutzte ein Kaufangebot der Energiegemeinschaft Weissacher Tal und freut sich, dass er neben der Einspeisesolaranlage auf dem Hausdach auch ein Modul am Balkongeländer hängen hat, welches in Abhängigkeit der Sonneneinstrahlung bis zu 300 Watt zur Grundversorgung der Kühlgeräte und von Spül- und Waschmaschine zur Verfügung stellt. Falls der Strom nicht selbst genutzt wird, wird er dem allgemeinen Stromverbrauch im Stromnetz kostenlos zur Verfügung gestellt. Der finanzielle Vorteil für den Nutzer besteht darin für diese kleinen Mengen weder Abgaben zahlen zu müssen noch einen Verwaltungsaufwand zu haben. Auskünfte für den Erwerb einer Minisolaranlage über die Energiegemeinschaft Weissacher Tal erteilt Martin Lang (mail: martin.lang@energie-wt.de).